Vorwürfe gegen Lidl, Deutsche Panzer und ein Atom-Flugzeugträger

Faire 80 Stunden Arbeit pro Woche

Frankfurt a.M. Neue Vorwürfe gegen die Billigkette Lidl: Die Verbraucherzentrale Hamburg hat nach eigenen Angaben den Discounter wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht abgemahnt. Lidl werbe damit, auf faire Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Textilien zu achten.

Nach Recherchen der Kampagne für saubere Kleidung (CCC) und des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) bei Zulieferbetrieben in Bangladesch werden die versprochenen Sozialstandards aber verletzt, etwa durch überlange Arbeitszeiten und Unterbindung der Organisationsfreiheit der Beschäftigten.

Da Lidl eine geforderte Unterlassungserklärung verweigert habe, haben die Verbraucherschützer und Menschenrechtsorganisationen nun Klage beim Landgericht Heilbronn eingereicht.

Die Verbraucherzentrale wirft dem Discounter vor, die Kunden zu täuschen. Die Werbung des Unternehmens sei irreführend und damit unlauter. Denn Lidl suggeriere, bestimmte Sozialstandards bei der Produktion sogenannter „Non-Food-Waren“ einzuhalten. In Wahrheit aber würden diese Maßstäbe, wie die Untersuchung in Bangladesch belege, keineswegs beachtet.

Hier gehts weiter: http://www.fr-online.de/top_news/2518632_Vorwuerfe-gegen-Lidl-Faire-80-Stunden-Arbeit-pro-Woche.html

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Friedensstifter des Tages: Deutsche Panzer

Deutschland entdeckt alte Tugenden wieder. Zum Beispiel die Affinität zu einem Kriegsgerät, das zwar in großen Mengen vorhanden ist, in den zurückliegenden Jahrzehnten jedoch kaum zum Einsatz kam. Das will der künftige »Wehrbeauftragte« des Bundestages – Hellmut Königshaus – jetzt ändern und Panzer nach Afghanistan schicken.

Jahrzehntelang führte das Statussymbol des deutschen Militarismus eine Art Schattendasein. »Leoparden« unterschiedlicher Serien standen in Kasernen und warteten darauf, über osteuropäische Tiefebenen zu rollen. Später gab es sogar vereinzelt Ideen, auf die Gerätschaften gänzlich zu verzichten. Doch die Politiker hörten nicht auf derlei Geschwätz. Denn es standen nicht nur Arbeitsplätze bei Krauss-Maffai oder Rheinmetall auf dem Spiel, sondern schlicht unsere Freiheit.

Bitte weiter lesen: http://www.jungewelt.de/2010/04-08/036.php

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Atom-Flugzeugträger kommt nach Cuxhaven

Der atomgetriebene französische Flugzeugträger «Charles de Gaulle» wird morgen nach Cuxhaven kommen. Das Kriegsschiff werde von dort am Sonntagnachmittag zu dem Nato-Manöver «Brilliant Mariner» auslaufen, sagte ein Sprecher der Deutschen Marine gestern in Wilhelmshaven.

Cuxhaven gilt als einer der wenigen Häfen an der Nordsee, der Platz für das 265 Meter lange und 61 Meter breite Schiff hat. An der Übung in Nord- und Ostsee sind Marine-Einheiten aus zwölf Nationen beteiligt. Das Manöver gilt als Aufnahmeprüfung für die französische Marine in die ständige Eingreiftruppe der Nato.

Der Flugzeugträger ist mit zwei Druckwasserreaktoren ausgestattet. An Bord finden 1950 Besatzungsmitglieder und bis zu 40 Flugzeuge Platz. Flaggschiff des Manövers ist allerdings der französische Hubschrauberträger «Mistral». Vor dem Manöver wird sich die «Charles de Gaulle» zwei Tage lang in Cuxhaven aufhalten. Ob das Schiff für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird, ist noch offen.

Ursprünglich sollte die «Charles de Gaulle» vor dem Manöver Kurs auf Bremerhaven nehmen. Vor einigen Wochen winkte die Stadt jedoch mit dem Hinweis ab, der Flugzeugträger könne wegen seines Tiefgangs von rund zwölf Metern den geplanten Liegeplatz nicht ansteuern.

(Quelle: THB.info – Deutsche Schiffahrts-Zeitung)

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Nachdenkbares

Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller Welten leben. – Der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist. – (James Branch Cabell)

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